Preis
Für die Gestaltung des Preises wurde der geographische Umriss Südtirols entlang einer Kreislinie dreidimensional getreckt. Durch den Ausschnitt im Objekt entstehen zwei Flächen. Sie zeigen zum einen die Karte Südtirols, zum anderen entsprechen sie dem Blickwinkel des menschlichen Auges. Dieser Blickwinkel und die Öffnung bedeuten Offenheit, Austausch und ein über die Grenzen wachsende Denken. Südtirol soll nach außen getragen werden, sowie das „Außen“ nach Südtirol eingebracht werden. Der Preis drückt durch seine Form Innovation und Bewegung aus. Durch den Hochglanz reflektiert er die Umgebung und bindet so sein Umfeld ein. Entworfen wurde der Preis von dem Meran Designer Harry Thaler, der seit 2008 in London arbeitet. Sein Leitmotiv: die Entfremdung von Objekten und ungewohnte Verwendung von Materialien.
Kriterien
Die Jury bewertete die Bewerbungen in erster Linie nach den besonderen unternehmerischen Leistungen bei der Erschließung nationaler und internationaler Märkte und Marktnischen. Dabei spielten folgende Aspekte eine wesentliche Rolle:
- außergewöhnliche Konzepte, Ideen und Initiativen rund um den Vertrieb und die Vermarktung auf neuen Absatzgebieten;
- das Projekt muss bereits in die Tat um gesetzt worden sein;
- das Projekt muss Entwicklungspotential für die Zukunft vorweisen;
- das Projekt muss mit einer Umsatzsteigerung belegt sein.
Jury
Die Jury setzte sich aus folgenden Personen zusammen:
- Hansjörg Prast, Direktor EOS
- Markus Walder, Leiter Bereich Int. Trade Support EOS
- Stefan Perini, Leiter WIFO Handelskammer Bozen
- Hansi Felder, Abteilungsdirektor der Wirtschaft des Landes Südtirol
- Dominik Matt, Professor an der Freien Universität Bozen
- Regina Straub, IHK für München und Oberbayern, Stv. Referatsleiterin Asien-Pazifik/Russland/GUS
- Maurizio Murgia, Professor für Finanzwissenschaft und Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Freien Universität Bozen
>> Ihr Ansprechpartner ist Cäcilia Seehauser.